FRIEDRICH & KATTE.
Ein preußisches Schauerstück
Warum musste Katte sterben?
Er war der Jugendfreund von Kronprinz Friedrich und wird zum Bauernopfer. Seine Hinrichtung auf Befehl seines Vaters Friedrich Wilhelm I. in Gegenwart des Kronprinzen gehört zu den dunkelsten Kapiteln der preußischen Geschichte.
Während Katte in einen unerbittlichen Vater-Sohn-Konflikt und die Mühlen der europäischen Politik gerät, wird aus dem musisch begabten Kronprinzen durch dieses Ereignis und durch brachiale Erziehung ein menschenverachtender Zyniker. In einer Zeit der Krisen und der Verklärung preußisch-nationalistischer Tugenden kann ein Blick in die Geschichte dem Getrommel rechter Kräfte etwas entgegensetzen.
Im Theater MITEINANDERs stehen Beschäftigte der Oberlin Werkstätten und professionelle Schauspieler*innen gemeinsam auf der Bühne und lassen Inklusion lebendig werden.
Gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, Abteilung Kultur und Museum und der AKTION MENSCH
WILLKOMMEN IM PREUSSISCHEN ARKADIEN
Ein inklusives romantisches Freilufttheater
Vor der Fassade des Orangerieschlosses und zwischen Nordischem Garten und Paradiesgarten lädt das inklusive Ensemble des Theater MITEINANDERs zu einem besonderen theatralischen Spaziergang ein.
Durch lebende Bilder, Masken und Großfiguren sowie Live-Musik und Tanz wird die romantische Welt des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. eindrucksvoll zum Leben erweckt. Entlang seiner geplanten Triumphstraße, der „Via triumphale“, entstand einst sein Sehnsuchtsort Arkadien.
Die Aufführung zeigt dabei auch die zwei Seiten seiner Regentschaft: den „Romantiker auf dem Thron“ als Förderer der Künste, aber ebenso die dunklen Kapitel aus der Zeit der Märzrevolution 1848.
Zum inklusiven Freiluft-Ensemble gehören Beschäftigte der Werkstätten im Oberlinhaus, professionelle Schauspieler*innen und eine Tänzerin. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und wurde vom Land Brandenburg sowie der Landeshauptstadt Potsdam, Büro für Chancengleichheit, gefördert.




